Meine Tochter, mein Leben (2004)

Thekla Carola Wied in einer bewegenden Mutter/Tochter Beziehungsgeschichte

Ruth ist eine attraktive Frau Anfang 50, die seit Jahren ihr Leben selbstständig führt. Seit der Geburt ihrer Tochter Lea und der Trennung von deren Vater hat sie sich auf keine Partnerschaft mehr eingelassen. Mutter und Tochter führen eine stark aufeinander bezogene Beziehung. Lea – jetzt Mitte zwanzig – beginnt sich aber langsam von ihrer Mutter zu lösen. Sie gibt ihr BWL-Studium auf, um sich ganz der Malerei zu widmen – ein ehemals geheimer Wunsch von Ruth, den sie sich aber damals versagt hat. Ruth ist verletzt und sucht die Gründe unter anderem auch bei Leas Freund Björn, den sie für ehrgeiz- und verantwortungslos hält. Ein Wiedersehen mit ihrer alten Jugendliebe Robert bringt Ruth vorübergehend auf andere Gedanken. Doch plötzlich wird Lea schwer krank – sie leidet an Lähmungserscheinungen und die Ärzte diagnostizieren Multiple Sklerose. Mutter und Tochter werden gezwungen, sich mit der Krankheit – und damit auch ihrer Beziehung – auseinander zu setzen. Ruth hatte Lea einen Studentenjob in der Druckerei, in der sie selber arbeitet, verschafft. Jetzt wächst in ihr die Befürchtung, dass der intensive Kontakt mit Lösungsmitteln ihre Tochter an diesem Arbeitsplatz krank gemacht haben könnte. Als sie ihre Firma mit diesen Befürchtungen konfrontiert, schaltet diese den Anwalt des Unternehmens ein – Robert Amelungen, Ruths alte Jugendliebe. Trotz dieser schwierigen Situation setzt Ruth alles daran, ihrer Tochter – und damit auch ihrem eigenen Leben – Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Besetzung

Thekla Carola Wied, Chiara Schoras, Matthias Koeberlin, Michael mendl, Timothy Peach

Stab

Regie
Bodo Fürneisen

Drehbuch
Rodica Döhnert

Kamera
Sebastian Richter

Schnitt
Matthias Behrens

Ton
Frank Tenge

Szenenbild
Christa Köppen

Licht
Maik Reimann

Producer
Katharina Lambsdorff

Produzent
Regina Ziegler

Redaktion
Renate Michel, Degeto

Infos

Sender
ARD

Genre
TV Movie

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