Er hat als Manager Millionenumsätze getätigt, bevor er wegen Veruntreuung von Firmengeldern aufflog.
Er ist abgestürzt und wieder nach oben gekommen und wieder abgestürzt. Er ist süchtig – ist Spieler und Alkoholiker. Oft wusste er nicht, was der nächste Augenblick mit sich bringen würde. Auf die Abstürze folgten bislang rauschhafte Phasen des beruflichen Erfolgs, der großen Geldgewinne. Immer waren und sind Frauen an seiner Seite. Es gab oberflächliche Geschichten, eine konventionelle Ehe, aber auch eine große Liebe. In einem Hamburger Treppenhaus ist er ihr nach einer Trennung hinterhergesprungen, 12 Meter tief – und hat überlebt. Mit ironischer Distanz reflektiert er seinen Weg, lässt sein Charisma erkennen und ist weit davon entfernt, sich zu bedauern. Er ist kein klassischer Loser. Die Spielsucht teilt er mit vielen, 20 Milliarden Euro werden jährlich legal im Glücksspiel umgesetzt.
Stab
- Regie
- Linda Amoulong und Gunther Scholz
- Kamera
- Andreas Bergmann und Axel Brandt
- Schnitt
- Anni Berrini
- Ton
- Alexander Laxhet, Heiko Schulze
- Producer
- Claudia Bissinger
- Redaktion
- Gudrun Hanke-El Gomri (SWR), Rolf Bergmann (RBB)
Info
- Jahr
- 2003
- Genre
- Documentary