Männer sind zum Abgewöhnen (2000)

Nach dem Tod ihrer Mutter siedelt die geschiedene Tanztherapeutin Marlene Hagedorn mit ihren drei Töchtern Nadja, Miriam und Chilli in die leer stehende Doppelhaushälfte ihrer Mutter um. Als am selben Tag nebenan der Komponist Henri Schaaf einzieht, ist der Streit vorprogrammiert. Während Marlene daran arbeitet, nun endlich den Traum von einer eigenen Tanzschule zu verwirklichen und mit dem Umbau beschäftigt ist, kämpft der zart besaitete Künstler Henri im Nachbarhaus mit der Komposition seines neuen Musicals. Nur - nach dem plötzlichen Tod seines Bruders und Partners Frank will Henri partout nichts einfallen. Schuld daran gibt er seiner lebhaften Nachbarsfamilie. Nicht nur, dass Cilli, die eine spontane Vorliebe für den eigenbrötlerischen Musiker gefasst hat, jede Gelegenheit nutzt, ihn zu besuchen, sondern auch von Nadja fühlt er sich genervt: Sie will unbedingt Sängerin werden und richtet im alten Gartenschuppen einen Proberaum für ihre Rockband ein. Und Miriam probt für ihre Laufbahn als Tänzerin. Das ist zu viel für den ohnehin schon nervösen Henri. Da Merlene nichts so sehr aus der Fassung bringt wie ungerechtfertigte Kritik an ihren Kindern, eskaliert die Auseinandersetzung immer mehr. Nur die kleine musikalische Cilli findet Zugang zu dem Komponisten, der wegen der nahenden Premiere des Musicals immer mehr unter Druck gerät. Eigensinnig versucht die Achtjährige ihre Mutter davon zu überzeugen, dass Henri das Herz am rechten Fleck hat.

Besetzung

Christine Neubauer, Vanessa Jung, Nicola Erdmann, Mena Machetanz, Stefan Jürgens, Doris Kunstmann, Tom Lass, David Herrmann, Ale

Stab

Regie
Christian Schumacher

Drehbuch
Axel Staeck

Kamera
Jörg Seidl

Schnitt
Susanne Peuscher

Ton
Rupert Medele

Musik
Tamas Kahane

Producer
Nanni Erben

Produzent
Tanja Ziegler

Redaktion
Dr. Renate Michel/ Degeto, Monika Paetow/ WDR

Infos

Sender
ARD

Genre
TV Movie

Format
colour

Länge
90 Min.

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