Alzheimer - Spurensuche im Niemandsland (2001)

Eine Dokumentation über das Thema "Alzheimer" von Claudia Bissinger und Michael Jürgs.

Noch immer gibt es keine Heilmittel, lediglich hilflose Versuche, die Leiden erträglicher zu machen. Über die Ursachen von Alzheimer weiß man heute kaum mehr als der Neurologe Alois Alzheimer im letzten Jahrhundert. Theorien darüber gibt es hingegen viele: Stoffwechselstörungen, genetische Mutationen, Vererbung, chronische Vergiftungen, etc. In den Labors der Pharma-Konzerne wird weiterhin fieberhaft nach Mitteln gegen das Vergessen geforscht. Wer sie entdeckt, dem winken Milliardengewinne. Im Film erläutern international anerkannte Wissenschaftler inwieweit die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts den Prozess der Ursachenforschung vorantreibt und damit auch die Grundlage für Heilungsmöglichkeiten schafft. Ein Alzheimer-Patient und seine Ehefrau gewähren Einblicke in ihr Leben mit der Krankheit und deren Folgen. Fallstudien berühmter Alzheimer-Patienten wie Herbert Wehner oder Rita Hayworth vervollständigen das Bild der Erkrankung. Abschließend wird am Beispiel eines Heimes für Alzheimer Patienten im holländischen Emmen gezeigt, wie man ihren Lebensabend mit einfachen Methoden angenehm und respektvoll gestalten kann.

Stab

Regie
Claudia Bissinger & Michael Jürgs

Kamera
Reiner Bauer, Mira Duve, Robert Heitmann

Schnitt
Berthold Baule

Ton
Mustafa Abardouch, Andreas Bäurle, Nic Middleton, Stefan Paul

Redaktion
Andrea Hauner

Infos

Sender
ARTE

Genre
Documentary

Format
90min. TV-Dokumentation

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