Tagebuch einer Verführung (2000)

Hintergrund
Wird Erotik von Frauen anders inszeniert als von Männern? Fragt man einen „Universitätsprofessor“ nach seiner Meinung, bekommt man eine Vielzahl von Antworten. Zwei der ersten zwölf Filme der EROTIC TALES Reihe wurden von Frauen realiesiet. Susan Seidelmans DER FLÄMISCHE MEISTER und Cinzia Th. Torrinis ZUCKERSCHNUTE. Und beide Filme waren international mehr erfolgreich. DER FLÄMISCHE MEISTER wurde nach Cannes eingeladen und für den Oskar nominiert, und ZUCKERSCHNUTE erhielt den GOLDEN ROCKIES AWARD in Banff, Canada. In der zweiten Staffel nun präsntiert Susan Streitfeld TAGEBUCH EINER VERFÜHRUNG. Die Regisseurin des Films FEMALE PERVERSION (1996) , einem viel beachteten Film zum Thema Feminismus, kennt sich mit dem Thema bestens aus. „Es war schwer, eine entsprechende Schauspielerin für die Rolle der berechnenden Karrierefrau zu finden“, sagt Susan Streitfeld in einem Interview, „aber als ich Tilda Swinton kennenlernte, war das Problem gelöst. Eine bessere Besetzung hätte ich mir nicht wünschen können.“

Anders als in ihrem ersten Film, schlägt Susan Streifeld mit dem Kurzfilm leichtere, fröhlichere Töne an. Der Film TAGEBUCH EINER VERFÜHRUNG erzählt von einer jungen Frau, die seit Kindheit ein Videotagebuch führt, und die dieses Projekt beenden möchte, indem sie den Verlust ihrer Unschuld aufzeichnet. Nachdem sie sich ihren Kandidaten aus dem Internet rekrutiert hat, stehlt dem Dreh ihrer Affäre im Garden of Eden Motel in den Bergen Hollywoods nichts mehr im Wege.

Inhalt
Los Angeles im Jahr 2000. Megan Davis filmt ihr Leben mit einer Videokamera und führt somit eine ganz besondere Art Tagebuch. Ihre Aufzeichnungen erzählen wer sie ist, was sie denkt, wie sie fühlt. Der krönende Abschluß ihres Projekts wird eine Dokumentation über ihr „erstes Mal“. Als wahre Video-Künstlerin hat sie sich im Internet auch den richtigen Mann ausgesucht - Luke, einen Theologiestudenten. Treffen werden die beiden sich im Hotel „Garden of Eden“. ...nur den Apfel – so betont die Dame an der Rezeption – darf Megan Davis auf keine Fall essen.

Los Angeles im Jahr 2000. Megan Davis filmt ihr Leben mit einer Videokamera und führt somit eine ganz besondere Art Tagebuch. Ihre Aufzeichnungen erzählen wer sie ist, was sie denkt, wie sie fühlt. Der krönende Abschluss ihres Projekts wird eine Dokumentation über ihr ‚erstes Mal‘. Als wahre Video-Künstlerin hat sie sich im Internet auch den richtigen Mann ausgesucht - Luke, einen Theologiestudenten. Treffen werden die beiden sich im Hotel Garden of Eden. Nur den Apfel – so betont die Dame an der Rezeption – darf Megan Davis auf keinen Fall essen.

Besetzung

Beth Riesgraf, Martin Henderson

Stab

Regie
Susan Streitfeld

Drehbuch
Susan Streitfeld

Kamera
Arturo Smith

Schnitt
Jane Pia Abramowitz

Ton
Dolby SR

Musik
Donald Rubinstein

Szenenbild
Stephan Olsen

Produzent
Regina Ziegler

Redaktion
Karin Zahn, WDR

Infos

Sender
WDR

Genre
Short Feature

Format
35mm; colour; 1:1,85

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