Der Teufel und die Jungfrau (1995)

Hintergrund
Ron Henderson, Festival-Direktor in Denver, hatte die “Erotic Tales” aufmerksam von der Premiere 1993 in Telluride an verfolgt. Als das Denver-Festival im folgenden Oktober näher rückte, wurden Regina Ziegler und Wolf Gremm mit dem „Moviemakers Tribute“ geehrt, und die „Erotic Tales“ sollten den Festival-Höhepunkt darstellen. Nachdem
Henderson auf der Berlinale ein Videoband von Janusz Majewskis „Devilish Education“ gesehen hatte, buchte er die „polnische Geschichte“ vom Fleck weg: „Die Amerikaner werden sie lieben.“

Es war einmal, gegen Ende des letzten Jahrhunderts, als das
Milchmädchen Gosia in ihrer ländlichen Idylle auf die Kühe acht gab. In der glühenden Hitze des Nachmittags geht sie an den Fluß, um dort nackt zu baden. Am nächsten Tag erscheint ein schwarz gekleideter Fremder und zeigt ihr ein Gemälde, das er von ihr gemalt hat. Bloßgestellt, aber
nicht verletzt macht sie seine Bekanntschaft. Bald schon hat der Maler sie mit den süßen Seiten des Lebens vertraut gemacht. Liebe und Sex, die Schönheit der Kunst, die Musik Mozarts und die Freude, an einem gedeckten Tisch zu speisen. Die Wiese wird zum natürlichen Ort für diese
Lektionen, die so sehr im Gegensatz zu den moralischen Bedenken der Mutter, den puritanischen Werten der Kirche und den rätselhaften medizinischen Erklärungen des Landarztes stehen. „Vielleicht befiehlt ihr der Teufel, so zu handeln“, lautet die Erklärung ihrer Umwelt.

Renata Dancewicz ist mit ihrer Rolle als Gosia in „Devilish Education“ der aufsteigende Stern am polnischen Filmhimmel. „Großartig“, äußerte sich ein amerikanuscher Kritiker in Montreal. „Ist der Teufel wirklich? Eine
dämonische Vision?“, fragt ein Kritiker aus Vancouver. „Aber wen kümmert´s bei einer Schauspielerin wie Renata Dancewicz?“

Inhalt
Es war einmal gegen Ende des letzten Jahrhunderts, als das Milchmädchen Gosia in ihrer ländlichen Idylle auf die Kühe acht gab. In der glühenden Hitze des Nachmittags geht sie an den Fluß, um dort zu baden. Am nächsten Tag erscheint ein schwarz gekleideter Fremder und zeigt ihr ein Gemälde, das er von ihr gemalt hat und sie in ihrer Nackheit zeigt. Beschämt, aber keineswgs beleidig macht sie seine Bekanntschaft. Bald schon hat der Maler sie mit den süßen Seiten des Lebens vertrautgemacht. Liebe und Sex, die Schönheit der Kunst, die Musik Mozarts und die Freude, an einem gedeckten Tisch zu speisen. Die Wiese wird zum natürlichen Ort für diese Lektionen, die so sehr im Gegensatz zu den moralischen Bedenken der Mutter, den puritanischen Wesen der Kirche und den rätselhaften medizinischen Erklärungen des Dorfarztes stehen.
"Vielleicht befiehlt ihr der Teufel, so zu handeln", lautet die Erklärung ihrer Umwelt.

Es war einmal gegen Ende des letzten Jahrhunderts, als das Milchmädchen Gosia in ihrer ländlichen Idylle auf die Kühe achtgab. In der glühenden Hitze des Nachmittags geht sie an den Fluss, um dort zu baden. Am nächsten Tag erscheint ein schwarz gekleideter Fremder und zeigt ihr ein Gemälde, das er von ihr gemalt hat und sie in ihrer Nacktheit zeigt. Beschämt, aber keineswegs beleidigt macht sie seine Bekanntschaft. Bald schon hat der Maler sie mit den süßen Seiten des Lebens vertraut gemacht. Liebe und Sex, die Schönheit der Kunst, die Musik Mozarts und die Freude, an einem gedeckten Tisch zu speisen. Die Wiese wird zum natürlichen Ort für diese Lektionen, die so sehr im Gegensatz zu den moralischen Bedenken der Mutter, den puritanischen Werte der Kirche und den rätselhaften medizinischen Erklärungen des Dorfarztes stehen.
"Vielleicht befiehlt ihr der Teufel, so zu handeln", lautet die Erklärung ihrer Umwelt.


Besetzung

Renata Dancewicz, Mark Kondrat, Anna Dymna, Stanislaw Brudny, Adam Ferency

Stab

Regie
Janusz Majewski

Drehbuch
Janusz Majewski

Kamera
Witold Adamek

Schnitt
Elsbieta Kurkowska

Ton
Dolby SR

Musik
Jarzy Sataowski

Szenenbild
Andrezej Halinski

Produzent
Regina Ziegler

Redaktion
Ronald Gräbe, WDR

Infos

Sender
ARD, WDR, ARTE

Genre
Short Feature

Format
35 mm, colour; 1:1,85

Länge
28 min.

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