Zaubergirl

1995
Der kräftige und gutmütige Horst, ein Mann Ende 30, arbeitet als Geschäftsführer und Rauswerfer in einer Diskothek.

Zuckerschnute

1995
Annas Alter ist nicht zu übersehen, aber sie ist nach wie vor eine eindrucksvolle Persönlichkeit in der Blüte ihres Lebens. Und sie ist entschlossen, das schwindende Verlangen ihres Ehemanns wiederzuerwecken.

Berührungen

1994
Hintergrund 1993 war Paul Cox der Vorsitzende der Jury des Internationalen Filmfestivals in Istanbul, als er von der Regina Ziegler Filmproduktion das Angebot bekam, ein „Erotic Tale“ zu drehen. „Wäre es in Ordnung, wenn ich gegen Weihnachten anfangen würde? Dann habe ich ausreichend Zeit zwischen zwei Projekten. Aber was soll das sein, ein „Erotic Tale?“ Ein Zwischenstop in Berlin löste diese Frage. Cox verbrachte ein Wochenende damit, von Fernsehkanal zu Fernsehkanal zu „surfen“, um Eine Vorstellung davon zu bekommen, was die Qualität eines „Erotic Tale“ ausmacht. Dann hatte er die Idee: „Vielleicht ist es an der Zeit, einen Film zu drehen, der die Geschichte zweier Mädchen erzählt, die ein phantastisches Wochenende auf einer Farm verbringen.“ Paul ist der Regisseur für Frauen-Filme. Seine Firma „Illumination Films“ überlebt nicht zuletzt deswegen, weil sie dem Prinzip treu geblieben ist, mit Low-Budget-Arbeiten gegen den Strom und gegen die Major Companies Hollywoods zu schwimmen. Filme wie „Man of Flowers“ (1983) und “My first Wife” (1984) beschäftigen sich so radikal mit den Themen Sex, Phantasie und Außenseitern, wie es nur wenige Regisseure wagen. „Es sind ehrliche Filme, über mich, meine Gefühle und damit vermutlich auch über die anderer Menschen“. Für die köstliche Eröffnungsszene versammelte Paul Cox alle seine Freunde in einem atelier, um die nackte Maya zu malen. Dann – so das Drehbuch – verlässt das Modell das Atelier, um ein zärtliches Wochenende mit ihrer Kunstlehrerin zu verbringen, um sich eins zu fühlen mit der Natur...bei Wein und Mozart. „Touch me“ wurde auf einem Schwulen –und Lesben-Festival präsentiert, und ein Kritiker urteilte über den Film, er sei so nahe an einem Soft-Porno wie nur möglich, ohne dabei die Qualität eines „Erotic Tale“ zu verlieren. „Claudia Karvan ist wunderschön“, sagte ein anderer, genau wie Gosia Dobrowolska, die Kunstlehrerin, die wohl jeden halbwegs normalen Mann dazu verführen könnte, mit ihr ein Wochenende auf dem Lande zu verbringen. Inhalt Zwei Frauen, die eine Anfang vierzig, die andere zwanzig. Die Ältere, Sarah ist Malerin und hat Erfüllung in ihrer Arbeit gefunden. Die jüngere Christine, steht ihr häufig Modell. Sie ist unglücklich, ihr Liebhaber versteht sie nicht. Nach einer Unterrichtstunde für eine Gruppe von Studenten kommen die beiden Frauen ins Gespräch. Christine erzählt von ihrer Beziehung: “Ich mochte ihn wirklich. Manchmal mag ich ihn jetzt noch.“ Doch ihr Verhältnis werde zunehmend monotoner, überdies von seiner Eifersucht getrübt. Alles, selbst der Liebesakt, ist Routine geworden. Anders ist es bei Sarah und ihrer Beziehung zu einem verheirateten Mann. Hier herrscht rückhaltlose Leidenschaft. Sarah überredet Christine zu einem Wochenende in ihrem Landhaus außerhalb von Melbourne. Allein mit der Freundin und inmitten unberührter Natur findet Christine ihr Lachen wieder. Sie entdeckt ein Trampolin mitten auf einer blumenreichen Wiese, jagt hinter Wildpferden her. Als die beiden Frauen abends zurück ins Haus kommen, sind sie voller Glück und Zufriedenheit. Die beiden entspannen sich vor dem Kamin, und zärtlich massiert Sarah ihre Freundin. Nach diesem Wochenende kehrt Christine als ein anderer Mensch in die Stadt zurück. Sie ist stark in ihrer endlich wiedergefundenen Sinnlichkeit und Freiheit.

Die Himmelspforte

1994
Hintergrund Das Internationale Film-Festival in Indien, das im Januar 1994 in Bombay stattfand, war in Aufruhr. Zum ersten Mal, abgesehen von den Schätzen der klassischen indischen erotischen Kunst und Literatur, war ein indischer erotischer Film gedreht worden. Und Mani Kaul, der Ästhet unter den indischen Regisseuren, zeichnete verantwortlich. Eine einzige Vorstellung war für die „Erotic Tales“ und die Filme „Wet“, „The Dutch Master“ und „The Cloud Door“ genehmigt worden. So sicher wie das Amen in der Kirche musste die Filmvorführung von der Polizei überwacht werden, um Ausschreitungen vor den Toren des Sterling-Kinos zu verhindern. Der Direktor der IFFI, Malti Sahi, konnte das Schlimmste verhindern. Er veranstaltete eine gesonderte Pressevorführung von „The Cloud Door“ im „Kleinen Theater“ des bekannten Tata-Instituts in Nariman Point. Nach der Pressevorführung interviewte das indische Fernsehen den Ko-Produzenten Lalitha Krishna und die Schauspielerin Anu Arya Aggarwal,die ihre Karriere aufs Spiel gesetzt hatte, als sie im Film ihre Brust entblößt hatte. Ein Tabu war gebrochen worden. Noch heute kämpft der indische Verleiher mit den Zensurbehörden um die Freigabe der Filmreihe. Mani Kaul verknüpfte in seinem Film drei literarische Quellen: Bhasas Sanskrit-Stück „Avimaraka“ aus dem 5. bis 7. Jahrhundert, Mohammed Jayasis Liebesgedicht „Padmavat“ aus dem 13. Jahrhundert und die erotische Erzählung „Suksapiti“, geschrieben von einem unbekannten indischen Autor. In Indien ist die Geschichte des Papageien Hermani, der Ratnasan in die Schlafgemächer der Prinzessin Kurangi führt, wohlbekannt. Allerdings war diese bislang noch nicht auf der Leinwand zu sehen. Sowohl das New-York-Film-Festival als auch das Robert Flaherty-Seminar präsentierten „Thr Cloud Door“ – eine hohe Auszeichnung für jeden Regisseur. Inhalt In einem indischen Schloß in Rajasthan wird der König zufällig Zeuge, wie ein Papagei aus seinem Käfig heraus seiner jungen Tochter Kurangi erotische Schilderungen zuflüstert. Er gerät in Wut, zieht sein Messer und will den Vogel töten. Kurangi rettet ihm nur durch den Hinweis das Leben, das Sprechen des Papageis sei ohnehin sinnloses Geplapper. Junge Frauen am Rande eines Schwimmbads. Unter ihnen auch Prinzessin Kurangi, die ihren grünen Papagei gegen ihre Brust gedrückt hält. Während sie mit dem Papagei ins Wasser steigt, fällt ihre Kleidung auf die Stufen. Plötzlich breitet der Vogel seine Flügel aus und fliegt über den Berg an einen weit entfernten Ort davon. Der Papagei in der Gefangenschaft eines Vogelhändlers: Als der junge Ratnasen an dem Käfig vorbeikommt, hört er den Vogel den Namen seiner Geliebten aussprechen: "Kurangi". Der Papagei verspricht ihm, im Gegenzug für seine Freiheit, den geheimen Gang zu Kurangis Gemächern zu zeigen. Ratnasen befreit den Vogel, und eine abenteuerliche Reise beginnt, an deren Ende Ratnasen am Schloßturm emporklettert, um hoch über den Wolken schließlich Kurangis Zimmer zu erreichen. Die beiden verbringen eine gemeinsame Liebesnacht. "The Cloud Door" nimmt einen populären Stoff aus der Literatur und Mythologie Indiens auf. Der Film greift auf drei Quellen zurück: Bhasa's Sanskrit- Stück "Avimaraka" aus dem 5.bis7. Jahrhundert, Malik Mohammed Jayasi's Liebesgedicht "Padmavat" aus dem 13. Jahrhundert und die erotische indische Liebesgeschichte "Suksaptiti".

Die Inka - Connection

1994
Als Frank Meinberg erfährt, dass sein Sohn Stefan einen Doppelgänger hat, bricht für ihn eine Welt zusammen.

Die Trotzkis

1994
Herbert, der Boss der Familie und Taxifahrer, Rosa die gute Seele der Familie. Mit ihrer Tochter Margot, dem blonden Gift von Leipzig, verbindet sie die Liebe zu all den Segnungen des Westens.

Die unersättliche Mrs. Kirsch

1994
Hintergrund Ken Russell, das Entfant Terrible des britischen erotischen Films, war zufällig wegen des MIP-TV-Marktes in Cannes. Zufällig sah er die täglichen Video-Spots am Regina Ziegler-Stand, in denen die Reihe „Erotic Tales“ angekündigt wurde. Der Regisseur des skandalumwitterten Films „Woman in Love“ (1969) und „The Devils“ (1971)- seiner Version von Aldous Huxleys „The Devils of Loudon“ – hatte gerade mit “Lady Chatterly“ einen weiteren Roman von D. H. Lawrence verfilmt. In Cannes bot er sich einfach an, ein „Erotic Tale“ zu drehen. „Ich glaube, ich kann euch in ein paar Wochen ein Drehbuch präsentieren. Ich führe gerade in Bonn regie, also warum treffen wir uns nicht dort?“ Zwischen den Proben, bei einem italienischen Mittagessen, erzählte er Regina Ziegler seine Geschichte von der Brustpumpe... „The insatiable Mrs. Kirsch” – das ist eine erotische Geschichte mitten aus dem realen Leben gegriffen. Nach der Auffassung von Hetty Baynes, Ken Russels Frau und selbst Schauspielerin, handelt es sich um „eine Erzählung über Geräusche – oder was Menschen den Geräuschen, die sie Wahrnehmen, zuordnen.“ So können die Geräusche einer Pumpe leicht mit denen eines Vibrators verwechselt werden. Man stelle sich also den begeisterten Schriftsteller vor, der der Vermutung erliegt, hinter einer verschlossenen Hotelzimmertür einen Vibrator surren zu hören. Der männlichen Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt: Was für eine Frau!... Wenige Monte später drehte Russel an der schönen Küste von Dorset in einem exklusiven Hotel bei Swanage in der Nähe bekannter Touristenattraktionen. Hetty Baynes spielte Mrs. Kirsch, Simon Shepherd den verunsicherten, verwirrten Literaten. „Entzückender kitsch“, schrieb ein Kritiker. „Eine riesige Komödie“, schwärmte enthusiastisch ein Festival-Besucher in Denver. Inhalt Blond und schön schaut die Frau auf's Meer hinaus. Ein Mann beobachtet sie. Sie geht, ohne ihn auch nur mit einem Blick zu würdigen. Er folgt ihr trotzdem. Im Speisesaal des Hotels schaut der Mann fasziniert zu, wie die Frau an einem von Butter triefenden Maiskolben herumknabbert. Ein Lächeln der Befriedigung umspielt dabei ihre Lippen. Da wird "Frau Kirsch" zur Hotelrezeption gebeten. Wenigstens ihren Namen kennt der Beobachter jetzt. Am nächsten Morgen sieht unser Mann das Objekt seiner Neugierde beim Frühstück. Ein Hoteldiener bringt ihr einen dicken Briefumschlag. Als sie das Couvert aufmacht, fallen gut ein Dutzend Polaroidfotos heraus. Sie rafft die Bilder zusammen und eilt mit ihnen aus dem Restaurant. Der Mann folgt ihr bis vor die Zimmertür, lauscht und hört deutlich ein Brummen. Ein Vibrator? Er kann nicht anders, er muß die Frau weiter beobachten. Doch wohin immer er ihr folgt, hört er das Geräusch des Vibrators. Sie verschlingt Cremetorte, geht nachmittags allein ins Kino und schaut sich "Sex, Lügen und Video" an... Eine unersättliche Frau, diese Mrs. Kirsch. Zurück im Hotel nimmt er all seinen Mut zusammen. An diesem Abend läßt er ihr eine Flasche Champagner und eine Nachricht überbringen. Sie revanchiert sich mit einer Einladung zu einem Drink - bei ihr auf dem Zimmer. Sie ruft den Roomservice und unser Mann ist so frei, ein Kirsch- Wasser zu bestellen. Doch bevor die Getränke kommen, verschwindet sie ins Bad. Wieder dieses Geräusch! Als sie zurückkommt, muß er sich offenbaren, muß von seiner Obsession erzählen. Da enthüllt Mrs. Kirsch alles...

Eine Frau will nach oben

1994
Eine Frau will nach oben. Das ist heute - leider - immer noch ein beschwerlicher Weg und ein nicht von allen akzeptiertes Ziel. Vor allem, wenn es sich um eine politische Karriere handelt und dazu noch ein Mann durch eine Frau ersetzt werden soll.

Feucht

1994
Hintergrund Bob Rafelson war gerade von einem sechswöchigen Abenteuer-Urlaub in Der Türkei nach L.A. zurückgekommen, als er einen Anruf von der Regina Ziegler Filmproduktion erhielt. Man fragte ihn, ob er nicht ebenfalls ein „Erotic Tale“ drehen wolle. „Warum nicht?“, lautete die spontane Antwort. Gerade hatte Rafelson zwei Jahre Arbeit mit dem enttäuschenden „Man Trouble“ vergeudet und war nur allzu bereit, zu seinen filmischen Wurzeln zurückzukehren. Bereits 1969 war die BBS-Produktions (ein „B“ stand für Bob) maßgeblich an Dennis Hoppers Cannes-Sensation „Easy Riders“ beteiligt. Bob war 1986 auch der Regisseur einer der heißesten Szenen, die je an der Riviera zu sehen waren: Faye Dunaway und Jack Nicholson, die in „Wenn der Postmann zweimal klingelt“ den Küchentisch zum Glühen bringen. „Also, wie wär´s diesmal in der Badewanne?“ Schon Sechs Wochen später war „Wet“ fertiggestellt. Ein Screening von Bob Kurzspielfilm wurde für Regina Ziegler in einem Avid-Studio in Las Palmas (Hollywood) veranstaltet. Zu den Auswahlgesprächen der Biennale brachte Rafelson ein Videoband nach Cannes mit. Aber Pierre Rissient, Entdecker für das Cannes-Festival,hatte Einwände: „Könnt ihr uns den Film nicht für nächstes Jahr überlassen?“ „Wet“ und „Dutch Master“ machten den Sonntagnachmittag im Mai 1994, der unter dem Titel „Séance Spécial-Contes de la Séducion“ stand, im „Salle Lumiére“ zu einem Erlebnis. „Wet“ war der Beginn der Kariere der Sängerin und Schauspielerin Cynda Williams, der sinnlichen jungen Frau in der Badewanne, die wenig später auch in der Hauptrolle in Mika Kaurismäki´s „Condition Red“ überzeugen konnte. Als die „Erotic Tale“ dann im Rahmen des Festivals in Kairo gezeigt werden sollten, war „Wet“ der einzige Film, der staatlich zensiert wurde und nicht gezeigt werden konnte. Inhalt Eine junge Frau betritt kurz vor Ladenschluß den Ausstellungsraum einer Sanitärfirma, die sich auf Bäder der Luxusklasse spezialisiert hat. Sie ist attraktiv, geschmackvoll gekleidet und macht ganz den Eindruck, als wolle sie eine Badewanne kaufen. Seit Wochen hat Bruce kein einziges Bad mehr an den Mann gebracht; die Preise sind einfach unerschwinglich geworden: Er begrüßt die späte Kundin also ausgesprochen freundlich. Davida will ein Wanne, und sie braucht sie schnell. Selbstverständlich will sie Wasser einlassen und das Objekt ihrer Wahl gleich testen. Bruce lehnt ab: aus hygienischen Gründen verboten. Man kann die chromblitzenden Armaturen demonstrieren, den Druck der Massagedüsen preisen - aber reinsteigen? Unmöglich! Doch bei einer so schönen Frau macht der Geschäftsführer nach Ladenschluß schließlich eine Ausnahme. Es gibt da nur ein klitzekleines Problem: Davida braucht eine Doppelwanne. Und Bruce läßt sich auf ein weiteres Zugeständnis ein. Er steigt mit in die Wanne. Der Handel wird perfekt.

Ich begehre Dich

1994
Die attraktive, ältere und verheiratete Modedesignerin Alexandra Meyberg (Christiane Hörbiger) verliebt sich in den jungen Nachwuchspianisten Stefan Weber (Francis Fulton Smith) und verhilft ihm zur Karriere.

Kalifornisches Quartett

1994
Voller Vorfreude auf den sorgfältig geplanten Bildungsurlaub im Westen der USA sitzt das Frankfurter Lehrerehepaar Rolf und Renate Fischer im Flieger nach San Francisco, als sich in letzter Minute ein redseliges Pärchen auf den einzigen freien

Tatort - Falsches Alibi

1994
In der idyllischen Stadt Freiberg ist ein Mord geschehen. Bei der Ermittlung zeichnet sich schnell ein Täterkreis ab, denn der Tote, Steffen Kemper, ein Autoknacker, war bei der Polizei kein unbeschriebenes Blatt.

Tödliche Besessenheit

1994
Die alternde Schauspielerin Martha trifft in Husum auf den betuchten Schraubenfabrikant Schorsch Waller, auf den jungen Schreiner Sebastian Göbel und auf die geballte Provinzialität. Mit Waller verbringt sie eine Nacht.

Vroom, Vroom, Vroom

1994
Es war einmal ein Teenager namens Leroy, der half einer sonderbaren alten Frau. Leroy war ein Einzelgänger wider Willen. Seine Kumpels hatten Freundinnen, er hatte Pickel. Für die Mädchen, sogar für die ganz Schüchternen, war er Luft.

Auf eigene Gefahr I

1993
Auf eigene Gefahr

Beckmann & Markowski - Tödliches Netz

1993
Kommissar Max Beckmann und sein Kollege Christian Markowski werden mit einer Reihe ungewöhnlicher Frauenmorde konfrontiert. Zuerst können sie nur hilflos feststellen, dass alle Opfer blond sind - und die Leichen brutal verstümmelt.

Der flämische Meister

1993
Die „Erotic Tales“ begannen ihren Triumphzug auf sämtlichen Film- Festivals in der Welt mit der Präsentation von Susan Seidelmans „The Dutch Master“ in Telluride, Amerikas bedeutendstem Kult- und Cinemathek – Festival im September 1993. Mit der Erlaubnis von Gilles Jacob (Cannes) wurde der Film in der Eröffnungsnacht gezeigt. Der Film und seine Regisseurin wurden von Festival-Direktor John Boorman vorgestellt. Übrigens: Zu diesem Zeitpunkt war bereits entschieden, „The Dutch Master“ wie auch Bob Rafelsons „Wet“ im Mai 1994 in Cannes zu präsentieren. Boorman befragte Seidelman zur Inspiration ihres „Erotic Tale“: Ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert, das im Louvre hängt. Pieter de Hoochs Bild mit dem Titel „Der Trinker“. Ein Jahr später war Boorman selbst Regisseur eines erotischen Kurzfilms. „Two Nudes Bathing“ (1995), der in der Kategorie „Certain Regard“ in Cannes 1995 gezeigt wurde. Rein zufällig (oder etwa nicht?) war auch Boorman zu „Two Nudes Bathing“ von einem Gemälde aus dem Louvre inspiriert worden. Allerdings von einem Gemälde eines nicht bekannten Malers der Fontainebleau-Schule aus dem 16. Jahrhundert. Zum zweiten Male wurde Susan Seidelmans „The Dutch Master“ im darauffolgenden Oktober bei einer geschlossenen Veranstaltung, auf dem prestigeträchtigen Hampton-Festival in Long Island gezeigt. Dabei waren viele Mitglieder der „Academy of Motion Picture Arts and Science“ anwesend. Wenig später wurde „The Dutch Master“ für einen „Oscar“ in der Kategorie „Short Fiction Film“ nominiert. Somit waren die „Erotic Tales“ in der ganzen Welt bekannt. Mira Sorvino, die Zahnarzthelferin, die von einem Gemälde im Museum verzaubert wird, spricht kein einziges Wort in „The Dutch Master“. Wenig später brillierte sie in dem Woody-Allen-Film „Mighty Aphrodite“ in der Rolle eines geschwätzigen Pornostars, der allen die Show stiehlt. Der Film wurde 1995 in Cannes vorgestellt. Inhalt Teresa ist Assistentin in einer Zahnarztpraxis in Brooklyn und mit einem Verkehrspolizisten verlobt. Einige Wochen vor der Hochzeit legt sie ein zunehmend sonderbares Verhalten an den Tag. Es macht ihr plötzlich keinen Spaß mehr, mit ihren Freundinnen auszugehen; selbst Männer-Striptease ödet sie an. Zusammmen mit ihren beiden Kolleginnen nimmt Teresa ihr Mittagessen regelmäßig auf den Stufen des Metropolitan Museums ein. Bis sie dann eines Tages auf die Idee kommt, selbst einmal hineinzugehen. Da sitzt sie auf einer Museumsbank, kaut ihren Kaugummi und ein Führer beschreibt "Die Trinkerin" - ein holländisches Gemälde von Pieter Hooch. Der junge Holländer mit seinen langen, dunklen Haaren und seinem schhönen Gesicht fasziniert Teresa. Sie zeigt ihren Freundinnen das Gemälde, aber die verlassen bald gelangweilt das Gebäude. Als Teresa selbst gehen will, hört sie plötzlich Gläserklirren: In das Bild ist Leben gekommen! Leicht beschwipst ist die junge Frau auf den Boden gefallen. Der schöne junge Mann hilft ihr auf die Beine und trägt sie kichernd nach nebenan ins Bett. Bei ihrem nächsten Besuch wird ihr heimlicher Wunsch dann wahr: Der junge Holländer blinzelt ihr zu, lädt sie ein in sein Bilderreich. Ohne von den anderen Figuren bemerkt zu werden, tritt Teresa in das Bild hinein. Teresa kleidet sich danach im Stil des 17. Jahrhunderts und trät sogar in der Praxis die Tracht jener Zeit. Eines Nachts läßt sie sich im Museum einschließen. Wieder wird sie Teil des Gemäldes. Dieses Mal folgt sie dem jungen Paar ins Schlafzimmer und verfolgt ihr Liebesspiel. Bis dann die junge Frau ihren Arm greift und Teresa in Ohnmacht fällt. Unsanft wird sie von einem Museumswärter aufgeschreckt. Zur allgemeinen Verwunderung und Verwirrung ihrer Freunde und Verwandten erscheint Teresa am Tag ihrer Trauung nicht in der Kirche.

Der Ring mit dem gekrönten Adler

1993
1944, das von Deutschland besetzte Warschau, der Widerstand ist geschlagen. Viele der jungen Freiheitskämpfer, die mutig 63 Tage lang gekämpft haben, entkommen mit Tausenden von polnischen Flüchtlingen vor der Deportation durch die Deutschen.

Die Hütte am See II

1993
Bei einem schweren Autounfall sind Michel Camus`(Pierre Brice) Lebensgefährtin Sylvia (Gudrun Landgrebe) und ihr Sohn Bertel ums Leben gekommen.

Mallorca, Liebe inbegriffen

1993
Was ist von einem Vater zu halten, der seinem Sohn verbietet, was er selber tut? Eines Tages erhält der Übersetzer Eric einen Anruf von Frauke und Alex, seinen besten Freunden auf Mallorca.

Zu Fuß und ohne Geld

1993
Stephan Waldhoff, Hamburger Journalist, bekannt durch seine engagierten Sozialreportagen, ist beruflich in eine Krise geraten: Die Zeitung, für die er arbeitet, stellt seine Beiträge über Menschen, die sozial abgestürzt sind, ein, das Interesse

Zwei wie Paul und Caroline

1993
Paul ist der jung- dynamische Geschäftsführer eines Sportartikelgeschäftes. Caroline ist Bankangestellte und wohnt seit einigen Wochen mit ihm zusammen. Sie sind ein Paar, auch wenn sie sich sehr unterscheiden.

Antigone

1992
Antigone und Ismene, die einzigen überlebenden Kinder von Oedipus, diskutieren über ein von ihrem Onkel Kreon erlassenes Edikt, das die Beerdigung ihres Bruders Polyneikes verbietet: Polyneikes hatte die von seinem Bruder Eteokles angeführte Heimatstadt Theben angegriffen und im Kampf töteten sich die beiden Brüder gegenseitig

Café Scandal

1992
Eine Gruppe Jugendlicher gründet eine Schülerzeitung und unternimmt einen Vorstoß, aus der Lethargie des Schul-Einerleis auszubrechen.

Die Brigitte Mira Show

1992
„Ob das alles war“ – Brigitte Mira im Theater des Westens

Ich sehe was, was Du nicht siehst

1992
Es gibt Kinder, die erstaunliche Fähigkeiten der Orientierung entwickeln. Manche verstehen es, sich in einer ganz fremden Umgebung zurechtzufinden. Andere weigern sich, auch nur einen Stuhl anzusteuern, ohne Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Im Teufelskreis

1992
Mitschnitt aus dem Theater des Westens, Berlin

Klippen des Todes

1992
Gefährliche Liebe: Eine schöne Frau will den verheirateten Geliebten für sich allein. Die charmant und souverän wirkende Rita wittert in seiner Tochter Anni Konkurrenz und versucht einen Keil zwischen Tochter und Vater zu treiben.

Meine Tochter gehört mir

1992
MEINE TOCHTER GEHÖRT MIR erzählt vom Kampf um ein Kind. Ruth war mit einem griechischen Medizinstudenten, Nikos, verheiratet und hat eine knapp sechsjährige Tochter, Sofia .

Schlusschor

1992
SCHLUSSCHOR, (…) in einer 123-minütigen Aufzeichnung der Mainzer Theaterabteilung im ZDF-Programm, knüpft in der dramaturgischen Konstruktion an die "Triologie des Wiedersehens" an und reflektiert den Untergang des ostdeutschen

Das lange Gespräch mit dem Vogel

1991
Die 14-jährige Laura hat sich rasend in den englischen Schauspieler John Barth verliebt.

Das Mauritiuslos

1991
Fiete Hansen findet auf seinem Konto eines Tages die bombastische Summe von 2,3 Mio. Mark. Eine Überraschung, die den unbeirrbar ehrlichen "Glückspilz" zutiefst irritiert. Fiete versucht alles, um das unrecht erworbene Gut loszuwerden.

Die Hütte am See I

1991
Die Hütte am See erzählt in vier Episoden eine Liebesgeschichte in dem wunderschönen Ambiente der bayerischen Voralpenlandschaft: dem Chiemgauer Land.

Ein Wintermärchen

1991
Leontes, König von Sizilien, beschuldigt ungerechterweise seine Gattin Hermione des Ehebruchs mit Polyxenes. Er lässt die unglückliche Königin einkerkern und das Kind, das sie im Gefängnis bekommt, in der Wildnis aussetzen.

Eine Dame mit Herz - Teils bitter, teils süß

1991
Die Hauptrollen der vier Episoden spielt Brigitte Mira - sie führt auch von einer Episode in die nächste, denn sie spaziert mit ihren Hunden durch die Stadt, an einzelnen Häusern, Mietshäusern, Appartement- Komplexen vorbei.

Felix und zweimal Kuckuck

1991
Felix Jung kommt nach einem längeren Amerikaaufenthalt, wo er als Bootsbauer tätig war, wieder in seine Heimat zurück, einen kleinen Ort am Bodensee.

Femina

1991
FEMINA erzählt von dem inneren Reifeprozess einer Frau, die sich durch Erfahrungen vor allem erotischer Natur auf die Suche macht  nach Selbsterkenntnis, nach Wahrheit über das Leben und die Menschen.

Gesucht wird Ricki Forster

1991
Auf dem abendlichen Heimweg durch den zentral gelegenen Tierpark wird Studentin Susanne Meier das Opfer eines Sexualmordes. In ihrer Begleitung befand sich Ricki, ein zweijähriger Junge, den sie als Babysitterin zu betreuen hatte.

Im besten Alter

1991
Drei Damen im besten Alter, keine ist unter sechzig, leben zusammen in einem Reihenhaus in Berlin, Lankwitz.

Ingolf Lücks Sketch Salat

1991
Gemeinsam mit dem Protagonisten Ingolf Lück und einigen anderen bekannten Schauspielern in Gastrollen zeigen junge Autoren, dass sie Spaß und Talent haben, Sketche zu schreiben und zu spielen.

Marx und Coca-Cola

1991
Martin Baerwald, ein smarter Managertyp aus Hamburg, erfolgsgewohnt als Grundstücksmakler, hat sich auf einer Geschäftsreise im hintersten Mecklenburg verfahren.

Rodina heißt Heimat

1991
Helga Reidemeisters RODINA HEISST HEIMAT gewann 1991 den Friedenspreis der Internationalen Filmfestspiele von Berlin. Ihr Film dokumentiert die unsichere, politische Atmosphäre in Deutschland und der Sowjet Union kurz nach dem Mauerfall in Berlin.

Der scheckige Hund läuft am Meer entlang

1990
Der zehnjährige Junge Kirisk geht zum ersten Mal, zusammen mit seinem Vater, seinem Großvater und seinem Onkel, aufs Meer, um das schwere und gefährliche Gewerbe, den Seehundfang, zu betreiben.

Die Mauerbrockenbande

1990
Nachdem sie vier Jahre lang vergeblich auf die Erlaubnis zur Ausreise gewartet haben, entschließen sich Dirk und Daniela Jehring im Sommer 1989 zur Flucht aus der DDR.

Die Spreepiraten II&III

1990
Berlin ist berühmt für seine vielbesungene "Berliner Luft". Aber die Stadt an der Spree besitzt nicht nur eine eigenwillige Atmosphäre, sie gehört auch zu den wasserreichsten Städten Europas.

Edgar, Hüter der Moral

1990
Die Geschichten spielen in einer exklusiven Apartmentanlage. Hier wohnt auch Hausmeister Edgar, zuständig für die Sicherheit der hochkarätigen Eigentümer, mit seiner Frau Agathe und den Kindern Elvis, Rosa und Frida.

Gefährliche Verführung

1990
Ein mysteriöses Kind, ein junges Ehepaar mit vielen Problemen und eine Sekte, die nicht nur hinter dem  Geld, sondern auch hinter den Seelen  ihrer Anhänger her ist , sind die Themen dieses Thrillers, der seine Protagonisten von Rom nach

Ich will leben

1990
Im letzten Jahrhundert ist die Lebensdauer der Menschen  durch die Genforschung von 40 auf 80 Jahre verdoppelt worden. Der Tod - ein vermeidbarer Fehler? Wer ein Serum entdeckt, das den Alterungsprozess stoppt, hat ungeheure Macht.

Zeige Ergebnisse 351 bis 400 von 497

<

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

>

© 2018 ZIEGLER FILM GmbH & Co. KG