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Besetzung

Bettina Zimmermann, Bernhard Piesk, Joachim Paul Assböck

Stab

Regie
Roland May

Drehbuch
Roland May

Kamera
Berthold Baule

Schnitt
Berthold Baule

Ton
Fritz Preiffer

Szenenbild
Ralf von Raven

Kostümbild
Marion Greiner

Maske
Frauke Pira

Licht
Uli Klotz

Produktionsleitung
Almut Joswig

Herstellungsleitung
Hartmut Köhler

Producer
Nanni Erben, Renée-Cathrin Schlüter

Produzent
Regina Ziegler

Redaktion
Heiner Gatzemeier, Ulrike Grunewald

Infos

Sender
ZDF

Deckname Annett - Im Netz der Stasi

2010

Anfang der 50er Jahre - die noch junge Republik statuiert ein Exempel: Kurt König wird des Landesverrates beschuldigt und zum Tod durch das Fallbeil verurteilt. Auf tragische Weise bestimmt dieses Urteil das Schicksal weiterer Familien – unter anderem das der Familie Staudte. 
In unserem Film DECKNAME ANNETT - IM NETZ DER STASI erzählen wir  die Geschichte von Rosel Staudte, die – nachdem ihr Mann der Mitwisserschaft beschuldigt und ebenfalls inhaftiert wird - in den Strudel der Machenschaften des Staatssicherheitsdienstes gerät.
Kurz nachdem die Stasi Kurt König, den Besitzer eines Elektrofachhandels in Leipzig, im November 1952 verhaftet, wird auch sein Angestellter Gerhard Staudte mitten in der Nacht abgeholt. Zurück bleibt seine Frau Rosel mit dem drei Monate alten Sohn. Für Rosel beginnt ein verzweifelter Kampf um die Freiheit und das Leben ihres Mannes. Der jungen Frau wird angedroht, ihr würde das Kind weggenommen, sollte sie sich nicht kooperativ zeigen. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen im „Fall König“ wird auch Rosels Schwiegervater inhaftiert. Aus Angst ihr Kind zu verlieren und um ihrem Mann und dem Schwiegervater zu helfen, entschließt sich Rosel das Angebot der Stasi zur Kooperation anzunehmen. Unter dem Decknamen Annett sammelt Rosel Staudte Informationen für den Staatssicherheitsdienst - zumindest zum Schein, denn parallel trifft sie Königs Kontaktmann im Westen... - In einer Zeit des Umbruchs riskiert die junge Frau ihr Leben und wird zur Doppelagentin…
Der Film wird aus der Perspektive von Rosel Staudte erzählt. Die fesselnden Schilderungen der heute fast 80-jährigen Frau werden mit Spielszenen, welche die Wendepunkte und dramatischen Begebenheiten bebildern sowie durch Archivmaterial und weitere Interviews ergänzt.
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