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Kino

Besetzung

Lazaros Andreou, Vivi Koka, Kristieanne Travers

Stab

Regie
Antonis Kokkinos

Drehbuch
Nikos Panayotopoulos, Antonis Kokkinos

Kamera
Kostis Gikas

Schnitt
Giorgos Katsenis

Ton
Dolby SR

Musik
Giannis Spiropoulos

Szenenbild
Giorgos Georgiou

Producer
Michael W. Esser, Mariette Rissenbeek

Produzent
Regina Ziegler

Redaktion
Karin Zahn, WDR

Infos

Sender
WDR

Genre
Short Feature

Format
35 mm, colour; 1:1,85

Länge
27 min.

Träum was Schönes

1999



Hintergrund
1993 war ein gutes Jahr für den griechischen Filme. Im Centre Georges Pompidou, Paris, sowie im Museum of Modern Art, New York, wurde eine umfassende Retrospektive, die 45 Filme beinhaltete und die letzten siebzig Jahre (1920 – 1990) des griechischen Kinos dokumentiert, unter dem Titel CINEMYTHOLOGY, präsentiert. Diese Werkschau wurde im Anschluß danach um die Welt geschickt.

Kurz darauf warben das Griechische Film Institut zusammen mit dem Internationalen Film Festival in Tessaloniki, für das neue, griechische Kino. Der Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten. Theo Angelopoulos Film ULYSSIS GAZE (1995) mit Harvey Keitel, als alter ego des Regisseurs, wurde mit dem Jurypreis in Cannes ausgezeichnet. 1998 folgte dann die Goldene Palme für Angelopoulos nächsten Film ETERNITY AND A DAY.

Zeitgleich versuchte das Griechische Film Centrum das griechische Publikum für die eigenen Filme wiederzugewinnen. Mit finanzieller Unterstützung half man jungen Filmemachern, eigene kleine Filme zu finanzieren. Einer der ersten Filme, dieses Förderprogramms, war der Kassenschlager END OF AN ERA (1994) von Antonis Kokkinos; eine autobiographische, nostalgische Reise zurück in das Athen der Endsechziger, aus der Sicht einer Gruppe Jugendlicher, die gegen die Weltansichten ihrer Eltern rebellieren. Kokkinos nächster Film MY BROTHER AND I (1998) war ebenfalls ein beachtlicher Publikumserfolg. Der Film erzählt von einem jungen Mann und dessen inneren Konflikten, die er durchlebt, als er feststellen muß, dass sein älterer Bruder nicht das ist, was er vorgibt.

In beiden Filmen schaffte es Kokkinos mit Hilfe eines gut recherchierten Soundtracks, den jeweiligen Zeitgeist und die Befindlichkeiten seiner Protagonisten wiederzugeben. Für sein EROTIC TALES hätte er gar keinen besseren Titel als DREAM A LITTLE DREAM OF ME finden können. Sein Werk erzählt von den obsessiven Phantasien eines verwirrten Mannes, der kurz vor seiner Hochzeit steht.

Inhalt
Je näher der Hochzeitstermin für Yannis rückt, desto nervöser wird er. In der letzten Zeit hat er immer wieder denselben Traum. Ihm erscheint eine blonde Schönheit, die ihn mit ihrem Lächeln, ihrer Figur und ihrer Sinnlichkeit einfach betört. Sie ist eine Traumfrau, die sie sich ein Mann wie Yannis nur wünschen kann. Die wahre Frau in seinem Leben ist Anna; sie ist liebevoll, aufmerksam, praktisch und treu – alle die Qualitäten, die „Mann“ sich von einer nur Ehefrau erhofft. Yannis hat sich richtig entschieden. Aber dann passiert ein Wunder: Yannis Traum wird wahr und erscheint ihm an seinem Hochzeitstag in Person...

Antonis Kokkinos - Regie
Filmographie:
1999 Dream a Little Dream of Me
1997 O, Adelfos mou kai Ego
1994 Telos Epochis
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