Meine Sorgen möcht´ ich haben (1974)

Halbasiatin Rita verlässt ihre Heimat als Kuckucksei, nachdem sie entdeckt hat, daß ihre Mutter sie in Hinblick auf den vermeintlichen Vater beschummelt hat. In Berlin lernt sie den sinnesfrohen Stiefvater, dessen im Rollstuhl lüstern lauernde Geliebte und die mollige Stiefschwester Carmen kennen, die ständig in urigen Gesang ausbricht. Sie schnuppert schlampig-schöne Künstlerluft bei der Band "Coconuts", bewirbt sich um einen Zeitungsjob und jagt mit den anderen hinter einer angeblich vom Pianisten der Band entdeckten, unveröffentlichten Chopin-Komposition her. Zum Schluß stößt auch die Mutter aus dem Provinznest zu der Truppe. Selbst ohne Chopin herrschen Jubel, Trubel, Eierkuchen.

Presse:??"...ein Film wie eine verführerisch dekorierte Cremetorte." (Die Zeit)??"Eine nette aggressionsfreudige Schmunzelkomödie." (SWP)

Besetzung

Angelika Milster, Y Sa Lo, Franz Hummel, Otto Sander, Roderick Melvin, Evelyn Künneke, Gisela Dreyer, Muriel Altinok

Stab

Regie
Wolf Gremm

Drehbuch
Wolf Gremm

Kamera
Jürgen Wagner

Musik
Roderick Melvin

Infos

Genre
Feature film

Format
35 mm Farbe

Länge
87 min.

Auszeichnugen
Ernst Lubitsch Preis 1975 des Clubs der Berliner Filmjournalisten für die Hauptdarstellerin Angelika Milster

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