Pressestimme zum Erscheinen des -ky'schen Romans:
"Die Story spielt in Bramme, der fiktiven Kleinstadt in der Nähe Bremens, die -ky immer dann benützt, wenn er Sozialstrukturen in einem überschaubaren Rahmen darstellen will. Der Industrielle Bragulla, der sein Brammer Werk stillgelegt hat, die Arbeiter sitzen auf der Straße, ist von Terroristen entführt und gegen Lösegeld freigelassen worden. Der arbeitslose Politologe Benno, der in Bramme einen geerbten Zeitungsladen betreibt, findet zusammen mit seiner Freundin Britta im Wald eine der schwerverletzten Terroristinnen... Gewissermaßen als Testamentvollstrecker verteilt Benno, wie von den Terroristen beabsichtigt, das Lösegeld unter die Arbeitslosen.
Der Roman ist aber auch ein individuelles Psychogramm: ein labiler, von Selbstzweifeln zerfressener junger Mann, ein Linker mit spießbürgerlichen Träumen vom eigenen Reihenhaus, der in seltsamer, gut beobachteter Haßliebe den Träumen nachhängt und sie gleichzeitig von sich wegstößt."
(Esslinger Zeitung)
Pressestimmen zum Film:
"...ein sehenswerter Film." (Main-Post)