Die Passage
2003
Mit DIE PASSAGE beendet Jos Stelling seine Triologie der EROTIC TALES. Stilistisch sind alle drei Filme (DER WERTESAAL, DIE TANKSTELLE, DIE PASSAGE) eng miteinander verbunden. Jedes Werk kommt ohne Dialog aus, jeder Film erzählt eine sexuellen Phantasie, die an einem öffentlichen Ort ausgelebt wird und die jedes Mal demselben bemitleidenswerten Charakter – dem wunderbaren belgischen Schauspieler Gene Bervoets – widerfährt. In DIE PASSAGE wird diesmal unser Held zum Objekt der Begierde einer wunderbaren jungen Frau. Als sie beginnt, sich langsam auszuziehen und auf ihn zuzukommen, nimmt die Geschichte ihren ganz eigenen Lauf…

Jos Stelling - Regie
Jos Stelling, geboren 1945 in Utrecht, ist Autodidakt. Er inszenierte seine ersten Filme mit Vorliebe mit Laiendarstellern. Er hat mit seinen Filmen einen eigenen neuen Stil entwickelt, eine ungewöhnliche Filmsprache, die immer mehr Nachahmer findet. Mit seinem ersten Film "Mariken van Nieumeghen" gelang ihm 1974 auf Anhieb der Sprung in den Wettbewerb von Cannes. Zu Anfang waren seine Filme im Ausland meist erfolgreicher als im eigenen Land. Das änderte sich erst mit der meisterlich inszenierten Groteske "Der Illusionist", an dessen Erfolg dann auch der nächste Film "Der Weichensteller" nahtlos anknüpfte.
Filmographie:
2000 The Gas Station
1999 No Trains No Planes
1995 De Vliegende Hollander
1995 De Wachtkamer
1986 De Wisselwachter
1984 De Illusionist
1981 De Pretenders
1977 Rembrandt fecit 1669
1975 Elkerlyc
1974 Mariken van Nieumeghen